FRAß

Alptraumartiger Film, der aus Fotografien bestehend, versucht alte Qualitäten des Films neu zu entdecken.

Ein Mann träumt- und begegnet einem alptraumhaften Es, das ihn mit grünem Schleim stopft und füttert. Doch in anderen Ebenen des Traums, füttert und stopft er sich selbst. Aus dem dunklen Traum beginnt die verzweifelte Flucht, weg von der Dunkelheit, hin zum Licht. Eine Flucht, die nur nach Traumlogik funktioniert.

„Fraß“ versucht sich an der Auslotung der Möglichkeiten eines Fotofilms, dessen Begrenzung 50 Rahmen sind, die mit Bilder angefüllt werden dürfen. Ein Spiel mit den Überlagerungen.
Das bereits existierende Drehbuch wurde umgeschrieben, um den Anforderungen gerecht zu werden.
Einerseits fand damit ein Umdenkprozess statt, um neue Umsetzungsmöglichkeiten zu finden. Andererseits, zurückgeworfen auf eine Art filmische Essenz, konnte sich dem Stoff völlig neu genähert werden. Der Versuch wurde unternommen, Stoff und eingegrenzte mediale Mittel einander anzunähern um vor Allem Stimmung vermittelbar zu machen. Die malerischen Elemente sollen dabei sowohl einen Rahmen um den Film herum bilden, als auch die bildnerische Annäherung von Film & Bild herausstellen. Die letztliche Verschmelzung erfolgt hierbei durch die auditive Ebene.
In starren Bildern ist Bewegung. In jeder Bewegung sind starre Momente.

„Fraß“-ca 7 min.
mit Levent Özdil
Idee, Buch & Regie: Tibor Baumann
Kamera: Yann F. Wilhelm & Tibor Baumann
Licht: Markus Reichel
Aufnahmeleitung: Thorsten Singer
Ausstattung: Stephan Haimerl & Tibor Baumann
Malerei: Stephan Haimerl
Sounddesign: Tobias Kaiser
Postpro & Schnitt: Tibor Baumann
eine Tibor Baumann Produktion
alle Rechte bei Tibor Baumann © 2011

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